IT-Sicherheit und Backup für kleine Betriebe

Die meisten Betriebe haben ein Backup. Die wenigsten wissen, ob es sich zurückspielen lässt.

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Das Problem: Sicherheit fällt auf, wenn es zu spät ist

Kleine Betriebe sind keine zufälligen Opfer – sie sind lohnende, weil sie dieselben Daten haben wie große, aber selten jemanden, der sich darum kümmert. Angriffe laufen automatisiert und suchen nicht nach Namen, sondern nach Lücken.

  • Das Backup läuft, aber niemand hat je geprüft, ob es zurückkommt
  • Die Sicherung liegt auf einer Platte, die dauerhaft am selben Rechner hängt
  • Alle arbeiten mit Administratorrechten, weil es sonst „umständlich“ ist
  • Dieselben Passwörter werden mehrfach verwendet
  • Niemand weiß, was zu tun wäre, wenn morgen früh alles verschlüsselt ist

Die Lösung: Schutz in Schichten, und eine Sicherung, die geprüft ist

Es gibt keine einzelne Maßnahme, die alles abdeckt. Was hilft, sind mehrere Schichten – und vor allem eine Sicherung, von der man weiß, dass sie funktioniert, weil man es ausprobiert hat.

Backup nach der 3-2-1-Regel

Drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außer Haus. Nur so übersteht die Sicherung auch Brand, Diebstahl oder Verschlüsselung.

Wiederherstellung testen

Eine Sicherung ist erst dann eine Sicherung, wenn sie zurückgespielt wurde. Das probieren wir aus, bevor es ernst wird.

Virenschutz, der gepflegt wird

Ich bin ESET Bronze Partner und richte den Schutz zentral ein, damit Warnungen auch jemanden erreichen – statt auf einem Rechner wegzuklicken.

Rechte begrenzen

Normale Arbeit braucht keine Administratorrechte. Das allein stoppt einen großen Teil der automatisierten Angriffe.

Mitarbeiter einbeziehen

Die meisten Vorfälle beginnen mit einem Klick auf eine gut gemachte E-Mail. Eine kurze, konkrete Einweisung bringt mehr als jede Hochglanzschulung.

So läuft es ab

  1. 1

    Bestandsaufnahme

    Was wird heute gesichert, wohin, wie oft – und was passiert, wenn genau das ausfällt?

  2. 2

    Lücken benennen

    Sie bekommen eine verständliche Liste: was kritisch ist, was wichtig ist, was warten kann. Ohne Angstmacherei.

  3. 3

    Umsetzen

    Backup einrichten, Virenschutz ausrollen, Rechte aufräumen, Zwei-Faktor-Anmeldung aktivieren.

  4. 4

    Prüfen und wiederholen

    Wiederherstellung testen und in Abständen erneut prüfen. Einmal eingerichtet ist nicht dauerhaft sicher.

Was es kostet

85 € pro Stunde

Die Arbeit rechne ich nach Aufwand ab: 85 € pro Stunde. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus – der Betrag ist der Endpreis. Was eine Aufgabe ungefähr kosten wird, sage ich Ihnen vorher – nicht hinterher. Für Backup-Speicher und Virenschutz-Lizenzen fallen laufende Kosten an, die Sie direkt beim Anbieter zahlen.

Häufige Fragen

Wir sind doch zu klein, um interessant zu sein.
Angriffe suchen keine Namen, sondern Lücken – automatisiert und in großer Zahl. Gerade kleinere Betriebe sind lohnend, weil die Daten dieselben sind, die Absicherung aber meist geringer. Wer als Praxis oder Kanzlei fremde Daten verarbeitet, hat zusätzlich eine Pflicht gegenüber diesen Menschen.
Was ist die 3-2-1-Regel?
Drei Kopien Ihrer Daten, gespeichert auf zwei unterschiedlichen Medientypen, und eine Kopie außerhalb des Gebäudes. Der Grund: Eine Sicherung auf einer dauerhaft angeschlossenen Platte wird bei einem Verschlüsselungstrojaner meist mitverschlüsselt – und bei einem Brand liegt sie im selben Raum.
Wie oft sollte gesichert werden?
Die ehrliche Gegenfrage lautet: Wie viele Stunden Arbeit können Sie verlieren, ohne dass es weh tut? Daraus ergibt sich der Abstand. Für die meisten Betriebe ist täglich das Minimum, bei laufender Auftragsbearbeitung öfter.
Reicht der Virenschutz, der bei Windows dabei ist?
Für einen einzelnen Privatrechner oft ja. Im Betrieb fehlt vor allem eines: eine zentrale Stelle, an der Warnungen auflaufen. Nützt wenig, wenn der Schutz anschlägt und die Meldung auf einem Rechner im Lager weggeklickt wird.
Was kostet eine Sicherheitsüberprüfung?
Die Bestandsaufnahme rechne ich nach Aufwand ab, 85 € pro Stunde. Für einen kleinen Betrieb ist das überschaubar, und Sie wissen danach, wo Sie stehen. Was die Umsetzung kostet, hängt davon ab, was dabei herauskommt – das besprechen wir, bevor etwas gemacht wird.
Und wenn uns doch etwas passiert?
Dann zählt, dass jemand erreichbar ist, der Ihre Umgebung kennt. Für Notfälle bin ich nach Absprache auch außerhalb der üblichen Zeiten erreichbar. Was als Erstes zu tun ist – Geräte vom Netz trennen, nichts überschreiben, Sicherung prüfen – besprechen wir vorher, nicht mitten im Vorfall.

Klingt das nach Ihrer Situation?

Dann lassen Sie uns reden. Das Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts – danach wissen Sie, woran Sie sind.

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